Suchmaschinen sind keine neutralen Technikwesen

Jeder Internetnutzer verwendet mindestens eine Suchmaschine in seinem Alltag. Doch die wenigsten User machen sich Gedanken darüber, wie die Suchergebnisse eigentlich zustande kommen. Denn schließlich ist es keine triviale Aufgabe, die „besten“ Suchergebnisse aus einem riesigen Meer von Webseiten zu fischen. Es muss sehr viel Aufwand betrieben werden, damit der Nutzer zu jeder beliebigen Suchphrase die passenden Ergebnisse bekommt. Ob die Ergebnisliste allerdings wirklich optimal ist, lässt sich kaum bestimmen. Deswegen muss der User der Suchmaschine vertrauen.

SEO ist eine Abkürzung, die unter Fachleuten im Internet zum täglichen Brot gehört. Die Search Engine Optimization oder auch Suchmaschinenoptimierung ist ein heikles Thema für Suchmaschinenbetreiber, denn hinter diesem harmlosen Begriff steht die Idee, die Position von Webseiten in den Suchergebnisse zum Nutzen der Betreiber zu verändern. Da bei Google und allen anderen großen Suchmaschinen automatisierte Verfahren eingesetzt werden, ist es möglich, durch gute Kenntnis des Algorithmus die Seitenbewertung günstig zu beeinflussen. Deswegen stehen z.T. Webseiten oben in den „besten“ Suchergebnissen, die aufgrund ihrer eigentlichen Relevanz weiter unten platziert sein müssen.

Kritischer Umgang mit Suchmaschinen

Ohne Suchmaschinen kann das World Wide Web nicht vernünftig genutzt werden. Aber es ist durchaus sinnvoll, nicht nur eine Suchmaschine zu verwenden.

Ein gelegentlicher Test mit anderen Suchmaschinen zeigt, ob die Suchergebnisse wirklich gut sind. Schwierig ist auch die personalisierte Suche, da bei dieser Methode das Verhalten des Nutzers in die Suche einfließt. Wer das nicht möchte, kann diese Option auch abschalten. Viele Internetnutzer kennen diese Möglichkeit aber gar nicht und wundern sich darüber, warum die Suchergebnisse eine persönliche Note haben. Doch das ist kein Zufall.

Ein Kommentar "Suchmaschinen sind keine neutralen Technikwesen"

  1. Frank   22. Mai 2012 at 15:47

    Richtig so!

    Ich habe aber ein Anliegen, welches zu diesem Thema passt.

    Ich habe Anfang April diesen Jahres ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem der PR mit fast ausschließlich ausgehenden Links gemessen werden soll.
    Bereits nach dem letzten PR-Update ist der Teil mit den Links auf PR3 gestiegen.

    Zur Erklärung:
    Alle Inhaber einer Website, können diese KOSTENLOS an uns übermitteln. Wir erstellen einen Teil-Screenshot und stellen diesen monatsweise ein. Die Seiten müssen aber eine gewisse Qualität haben und sich weder mit rassistischen …. (ihr kennt das) auseinandersetzen.

    Als Dank gibt es einen Text- und Bildbacklink (ohne Backlinkpflicht). Also im Monat April mit einem PR3.

    Die Seite heißt: webdesign-homepage-muenchen.de

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