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Richtlinien für Chrome Werbung: verstößt Google selbst dagegen?

Gegen bezahlte Links, die mit Artikeln bestückt waren, deren Inhalte aussagelos waren, ist Google immer sehr streng vorgegangen. Nun hat sich herauskristallisiert, dass Google selbst diese Chrome-Werbung praktiziert. Die aufgestellten Richtlinien sind damit null und nichtig. Manipulationen am Ranking sollten damit vermieden werden und die Nichtbeachtung wurde hoch bestraft, damit jeder eine Chance hat, seine Inhalte unter die Leute zu bringen.

Nofollow wurde nicht angewandt

Bei SEO Book ist ein dementsprechender Artikel erschienen, der die eigenen Verstöße offenbart. Was soll man nur davon halten und wie verhält man sich insgesamt? Normalerweise sollten derartige inhaltslose Artikel mit dem Button „nofollow“ versehen werden, um diese auch zu erkennen. Startet man nun aber eine Suche nach „This post is sponsored by Google“ erscheinen eine Unzahl von Artikeln, die Google selbst hineingestellt hat und die diesen „nofollow“-Hinweis nicht enthalten, obwohl sie dafür gedacht sind. Wer Richtlinien aufstellt, sollte sich auch selbst daran halten.

Schuld? Keine Schuld? Teilschuld?

Eine Frage bleibt nun aber doch im Raum stehen. Sollte es ein Versehen gewesen sein oder pure Absicht? Hier muss nun erst mal fest gestellt werden, ob Google selbst diese Kampagne gesteuert hat oder aber ob sie von einer Agentur geleitet wurde. Ist dieses Malheur über eine Agentur geschehen, kann man Google durchaus zusprechen, dass man sich eigentlich auf deren Arbeit verlassen müsste und nicht alles und jeden Artikel überprüfen kann. Damit wäre Google eigentlich aus dem Schneider. Doch dann könnte es daran liegen, dass Google nicht genau auf diese Richtlinien hingewiesen hat und eigentlich doch wieder einen Teil der Schuld tragen muss.

Über JavaScript auf den Chrome Download

Besonders auffällig ist eigentlich das Werbevideo, welches in den Artikeln platziert wurde. Dieses wurde nicht, wie üblich, über YouTube gehostet, sondern über unrulymedia.com. Klickt man darauf gelangt man über JavaScript direkt auf den Chrome-Download. Da man diese Links aber relativ gut erkennen und auch lesen kann, stellt sich hier die Frage, ob Google überhaupt etwas damit zu tun hat. Wahrscheinlicher ist es, das unrulymedia selbst für diese Kampagne verantwortlich ist. Hier müsste nun aber Google selbst schnellstmöglich eingreifen und diese künstlich gepushte Seite mit einem Penalty belegen. Macht Google das ist nicht, stellen sich neue Zweifel in den Raum.

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