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Mobile Webseiten als Google Ranking Signal

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Erst kam Google im August mit der Erklärung, dass die HTTPS Seiten als Google Ranking Signal genutzt werden und erklärte das mit der Sicherheit im Internet. Dieser Sachverhalt scheint sich nicht bestätigt zu haben. Jetzt sieht es so aus, als ob Google auch die mobilen Webseiten und ihre Benutzerfreundlichkeit in den Algorithmus für das Ranking nutzen will oder es eventuell sogar schon tut. Dies macht auf jeden Fall Sinn.

Google treibt die Entwicklung mobiler Webseiten voran

Google bemüht sich seither darum, dass Webmaster ihre Webseiten für den mobilen Gebrauch verbessern, doch jetzt gibt es konkrete Hinweise dafür, dass Google das Signal direkt nutzt. Barry Schwartz, der für „Search Marketing Expo’s Companion“ Webseite „Search Land“ schreibt, berichtet folgendes über sein Gespräch mit dem Google-Ingenieur Gary Illyes:

Der Google Ingenieur hat viel über Benutzerfreundlichkeit gesprochen und darüber, dass die Webmaster Zeit brauchen, um sich genau darauf zu konzentrieren. Im Verlauf des Gespräches fragte Schwartz, warum sich Google in den letzten Wochen immer wieder auf diesen Punkt versteife. Illyes antwortet mit den Worten: „Wir pushen so hart, damit die Suchergebnisse die geliefert werden, auch dem Prinzip der Benutzerfreundlichkeit entsprechen.“

Sicherlich ist das nicht die Ankündigung von einem neuen Signal, wie die offizielle Ankündigung, dass HTTPS als neues Ranking Signal eingesetzt wird, aber was bedeutet das nun tatsächlich?

Die Aussage von Google

Handy- oder Tablet-freundliche mobile Webseiten bieten den Nutzer eine bessere Handhabung und ein besseres Benutzererlebnis. Laut einer Studie die von Google durchgeführt wurde, kehren rund 61 % der User nicht zu einer mobilen Webseite zurück, da sie Probleme beim mobilen Zugriff hatten. Dazu gehören vor allem solche Webseiten, in denen Schriften unleserlich sind oder Websites wo der User erst heranzoomen muss. Aber auch mobile Seiten, die zuerst hin- und herbewegt werden müssen, gehören in den Bereich nicht optimierter mobiler Internetseiten. Der mobile Bereich ist ein wichtiger Punkt, denn allein in den USA verwenden über 50 % der User regelmäßig ihr Smartphone oder Tablet um im mobilen Internet zu Surfen.

Tatsache ist, dass der relevantere Content nicht für Google optimiert ist. SEO ist nicht einfach nur eine Priorität oder eine Anerkennung für eine große Anzahl von mobilen Webseiten im Internet, sondern die Seiten besitzen oftmals einen sehr guten Content.

Ein Weg wie Google den Nutzern des mobilen Internets helfen will, ist, dass sie eine Benachrichtigung erhalten, wenn ihr mobiles Endgerät Elemente von ganz bestimmten Suchergebnissen nicht unterstützt, beispielsweise wenn die Webseite mit Flash genutzt wird. Google hat diese Funktion gerade erst global in die Tat umgesetzt, denn es ist ein häufiges Ärgernis für einen Internet-User, wenn die aufgerufene Webseite eine Browser-Technologie nutzt, die nicht von dem Gerät unterstützt wird. Das erklärten Google’s Keita Oda und Pierre Far. Beide führten weiter aus, dass die Nutzer dann entweder auf diesen Seiten eine sogenannte „Blank-Page“ sehen oder aber einen großen Teil des Inhalts verpassen.

Des Weiteren erklärten Oda und Far, dass eine Webseite für den mobilen Browser nicht aufwendig ist in der Erstellung, denn dafür kann HTML5 verwendet werden und das wird eben von fast allen Geräten unterstützt. Google hat zwei Ressourcen angekündigt um den Webmastern dabei zu helfen, Webseiten zu erstellen die auf allen Geräten arbeiten: Web Fundamentals und das Web Starter Kit. Zudem hat Google auch eine Benachrichtigung für die Webmaster erstellt um sie auf fehlerhaften Weiterleitungen hinzuweisen. Google versucht so, die User von dem Anklicken eines Suchergebnisses zu schützen, dessen Link auf eine mobile Webseite führt, die fehlerhaft ist.

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